Love

Liebe

Eines der erstaunlichsten Dinge im Leben ist Erneuerung. Wir sehnen uns so sehr danach, endlich mal die Regeln zu verstehen, die Gebrauchsanweisung fürs Leben zu begreifen und das Bewährte wiederholen zu können. Pustekuchen. In einem von göttlicher Lebenskraft durchwirkten Kosmos ist ständige Erneuerung, so wie die Zellen unseres Körpers stetig absterben und sich wieder erneuern. Wir sind ein tägliches Leben und Sterben. Nach 7 Jahren ist man wie ausgetauscht, rundumerneuert. Echt? Ich bin nicht der, der ich vor 7 Jahren war? Physisch ein völlig erneuerter Mensch? Und seelisch?

Nicht alles vergeht. Vor allem die Liebe nicht. Drury schrieb neulich in den Fahrstuhl des Refugio: “And the best of the three is love.” Seid stetig in eurem Vertrauen und Glauben in Gott, seid unerschütterlich in eurer Hoffnung und seid extravagant in eurer Liebe. Glaube, Liebe, Hoffnung. Die größte der drei aber ist die Liebe! schreibt Paulus den Korinthern. Die Liebe bleibt, sie besteht, sie ist der Stoff der Schöpfung. Sie ist mystisch tief und alltäglich, schlicht.

Drury ist Kalligraph, und in unterschiedlichsten Schriften schrieb er in den Fahrstuhl, begeistert, schwitzend, über die Liebe. Es war ein warmer Sommertag, und der Fahrstuhl ist klein und stickig. Vor fast einem Jahr stand ich da drin und malte mit einem Pinsel die Sätze des Paulus über die Liebe an die alten, grauen Wände, die schon so viel Leben, und auch schon Tod gesehen haben. Früher war das Haus ein Altenheim.

IMG_6227Alles vergeht, aber die Liebe nicht. Drury und ich schwitzten und freuten uns. 4 Stunden brauchten wir beide. Ich damals von Mitternacht bis 4 Uhr morgens, vor dem Tag der Eröffnung, und mit einigen Gästen, denn die viele Bewohner des Refugios schliefen nicht. Es war eine schöne, warme Sommernacht. Gedanken, Sorgen, Unruhe, Einsamkeit, und Suche nach Frieden war darin. Ich war erstaunt wieviele Gespräche ich übers Leben und die Liebe führen konnte zwischen Mitternacht und frühem Morgen.

Drew ging es ähnlich. Er fuhr rauf und runter mit Gästen und Bewohnern. Was machst du da? Warum schreibst du an die Wände? Warum in Rosa? Warum über die Liebe?

Ich hatte damals diesen Teil des Korintherbriefs mit einem Pinsel in hellgrauen Buchstaben gemalt, Drew schrieb mit einem rosa Marker zwischen den Zeilen. Nicht mit irgendeinem Rosa, mit einem ganz besonderen, für genau diesen Anlass.

Der Fahrstuhl, er sieht Leben, er sieht Trauer, er sieht Vertrauen und Hoffnung, er sieht Wunder und Scheitern. Auf und ab fährt er. Aber die Liebe bleibt. Die Liebe selbst ist kein Ding, sie ist die Kraft der Erneuerung, sie ist der Leuchtstoff des Kosmos, die Heiterkeit der Quarks, die Quicklebendigkeit der Atome, sie ist der Sinn des Lebens, der Antrieb, das Ziel, der Weg, der ständig mäandernde Fluss, der uns über unser vorläufiges, physisches Ende hinausträgt. Liebe ist ewiges Leben, sie hört nie auf, sie ist nie gleich und doch beständig. Sie ist größer, weiter, tiefer als wir sie uns vorstellen können, und darüber bin ich froh, denn sonst würde uns ja langweilig werden in der Ewigkeit, der Gesprächsstoff ausgehen, das Wundern, Sehnen, Staunen, Schaffen, Tanzen und Feiern.

Drury hatte nur eine Vorgabe,  die Übersetzung der Message (von Eugene Peterson) und: nur eine Farbe zu benutzen. Ganz einfach. Den Text wiederholen, und doch alles ganz neu erschaffen. Und da stand er und redete darüber wie ihn der Heilige Geist, das Universum, Gott leitet beim Schreiben. “Wie soll ich über die Buchstaben, dazwischen, darunter schreiben an dieser Stelle?” fragte er. “Mit welcher Schrift? Mit welchem Schwung? Was bedeutet dieses Wort?” Und seine Fragen waren nicht an mich, sondern an die stets präsente Göttlichkeit. Und er hörte Antworten, begeistert, beseelt, wie ein Mönch, ekstatisch, beim Kopieren eines heiligen Textes.

 

Alles vergeht ohne die Liebe, wird unwichtig. Alles nichtig ohne die Liebe. Vor allem all das, was auf unsere verkopfte Vernunftgesellschaft wie ein Erdbeben wirken muss: In Engelszungen sprechen, Gottes Geheimnisse offenbaren können; Glaube haben, der echte Berge versetzt; alles den Armen geben, alles! Fürs Gottvertrauen am lebendigen Leib verbrannt werden. Krass! Was für Extreme! Sie sind möglich, sie geschehen, aber sie alle sind unwichtig, nichtig, wenn wir nicht lieben. Wie welkes Gras und leere Kaffeepads ist alles, was wir tun und denken, wie sinnlos gemurmelte Mantren und scheppernde Gongs, haben wir keine Liebe.

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Die Liebe. Wir sehen nur einen Teil von ihr, wie einen leuchtender Sternenhimmel in einer Sommernacht. Die funkelnden Punkte am Himmel aber sind Galaxien und Welten, die entstehen und vergehen.

Das erste Jahr im großen Sharehaus Refugio war sehr aufregend, wild, chaotisch, schmerzhaft, neu. Jetzt entsteht wieder etwas Neues. Wir können nicht, wir sollen nicht alles wiederholen, was war. Jesus kam, um das religiöse Fundament zu erschüttern, die weltlichen Gesetze, Regeln, menschliche Annahmen, die leeren Wiederholungen. Er war und ist heute immer noch so überraschend neu, gegen den Strich, wie Punk es einmal war, Kubismus, Rock’nRoll, die Renaissance und die Aufklärung.

Wir Menschen versuchen das Leben nach allen Regeln der Kunst richtig zu machen. Wir sind Marthas, die überaktiv in der Küche für die Gäste etwas vorbereiten, wenn wir doch Maria sein könnten, die im Wohnzimmer Gott zu Füssen liegt und ihm zuhört. Gott, der jeden Tag ganz überraschend neu daherkommt. Und doch stets Derselbe ist.

Ich habe unfassbar viel gelernt in einem Jahr Sharehaus Refugio, und ich möchte nicht aufhören. Aber wir können es nicht wiederholen, denn es geht weiter, es verwandelt sich, die Menschen darin und drumherum reifen, wachsen, der Garten kommt in eine andere Jahreszeit, oder in ein neues Jahr.

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Hier liegt ein großes und schönes Geheimnis des Lebens: Ständig alles neu und frisch angehen, und doch das Stetige, Solide, bewahren. Der Fahrstuhl wird immer Menschen rauf- und runtertragen. Aber wir müssen nie auf dieselbe Weise darin fahren. Wir sind jedesmal anders. Die Liebe bleibt stets dieselbe, und doch kommt sie heute in anderer Schrift, in anderer Farbe daher. Und so ist jeder Tag.

Manchmal bete ich morgens und frage, was Gott für diesen Tag hat. Für diesen besonderen. Denn ich will ihn erinnern, den Tag, in seiner Fülle leben. Ich will ihn schon vom ersten Augenblick an richtig kosten, leben (und fast nie gelingt es mir). Die Antworten sind überraschend, schön, seltsam: Reichtum in Freundschaft. Nähe suchen. Geniessen. Mitgefühl mit den Armen. Ekstase und Tanz. In jedem Menschen Gott sehen. Wildheit. Dankbarkeit. Solche Eindrücke kommen dann. Pro Tag nur einer. Und dann ist der Tag für mich der Tag des Mitgefühls, oder der genossenen Nähe zu Menschen, oder ein Tag die göttliche Umarmung zu spüren. Ein sanfter Vorschlag Gottes, die Tiefe jeden Tages mit ihm zu leben.

Und so muss auch das Refugio, mein Leben, die Welt, in eine neue Phase treten, um das Bewährte, das ewig Stetige wieder neu erkennen zu können. Denn die, die sich immer nur an die Regeln halten, die Wiederholung üben von dem, was einst frisch war und jetzt alt, sie haben den Blick verloren für das, was ewig währt.

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Jeden im Haus will ich neu sehen. Menschen in der U-Bahn. Familie. Ich übe den unverstellten Blick, nie leicht, aber immer überraschend. Ich glaube so werden wir auch betrachtet von Gott, nicht dass er überrascht wäre, aber er sieht uns jeden Tag neu, und mit großer Neugier. Und so möchte ich auch die Welt sehen. Mit vielen Sharehäusern, auf der ganzen Welt, keins wie das andere, immer frisch, im Herzen revolutionär, angetrieben von einer Sehnsucht, einem Begehren, einem fröhlichen Hunger, und einem Lärm der Liebe, der gleichzeitig still sein kann und tief.

Jede Woche kommen Menschen zu uns, die nach Antworten suchen, nach neuen Perspektiven. Botschafter, Regierende, Macher, Manager, Professoren, Direktoren, Pastoren, Suchende, Netzwerker. Sie staunen, ich bin dankbar. Sie sehen, sie ahnen aber in diesen Momenten vielleicht nur die Oberfläche. Ihre Herzen fühlen vielleicht eine Resonanz, die göttliche Schwingung, die jeder Mensch versteht. Aber das Ausmaß der Liebe, des Leids, der Tränen, der Freude und der Sehnsucht des Refugios, die bleibt ihnen erstmal verborgen. Man kann sie schwer auf Facebook posten, auf Flyer drucken, an seine Fans twittern. Die unerhörte Tiefe der Liebe, die kann man nur selbst erleben. Darum sind Sharehäuser wie das Refugio nicht nur für Geflüchtete, oder für Gestrandete, sondern für jeden Menschen, der sucht. Denn das ist das schöne an der Liebe. Schau wieviele Milliarden unterschiedlichster, einzigartiger Menschen es gibt. Und sie alle ringen um Identität. Ich bin Russe, Armenier, Kurde, Koreaner, ich bin Künstler, adelig, hochbegabt, schwul, weiblich, männlich, irgendwasdazwischen, hochsensibel, behindert, megareich, Weltmeister, Muslim, Christ, Buddhist, Miregalwasist. Mit dem göttlichen Blick aber sind wir alle gleich, einfach Mensch. Und wir unterscheiden uns untereinander nur durch unseren Hunger, unsere Sehnsucht, denn Liebe ist nicht Sattheit, sie ist kein Status und kein Gesetz. Die Liebe ist ein Sehnen und Begehren, abenteuerlich, gefährlich, sanft und schön. Sie ist nicht ein Etwas, ein Teil, eine Möglichkeit. Wir selbst sind es, die wir nur ein Teil sind, denn die Liebe ist größer als alles. Und wir können sie nur haben, wenn wir uns ihr oder ihm ergeben, denn Gott ist Liebe und persönlich. Oder wie sang Leonard Cohen in Anthem: Läute die Glocken, die noch machen Kling Kling, vergiss dein perfektes Opferding, da ist ein Riss in jedem Ding, denn nur so kommt Licht da rin.

 

 

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Love

One of the most amazing things in life is renewal. We so much desire to understand the rules of life, to be able to understand the instructions for it and to repeat all that has been proven to work. But it’s not gonna work. In a cosmos interwoven with divine life power there is constant renewal, just as the cells of our body are dying constantly and are again renewed. We have a daily Beginning and Dying. After 7 years one is completely exchanged. Really? I’m not who I was 7 years ago? Physically a completely renewed person? And psychologically, mentally?

Not everything passes. Especially not love. Drury recently wrote in the elevator of Refugio: “ And the best of the three is love”

Be steady in your faith and trust in God, be steadfast in your hope and be extravagant in your love. Faith, love, hope. The largest of the three but is love! Paul writes to the Corinthians. Love remains, it is the very fabric of creation. Mystically deep and everyday simple.

Drury is a calligrapher, and in different fonts he wrote in the elevator, excited, sweating, about love. It was a warm summer day, and the elevator is small and stuffy. Almost a year ago I stood in there and painted with a brush onto the old grey walls the phrases of Paul about love. Walls that have seen much life, and even death.Years ago the house was a home for the elderly.

Everything passes, but not love. Drury and I sweated and enjoyed the writing, and we both needed 4 hours. Me from midnight to 4 am, the night before the opening, in company of many guests, since many residents of the Refugio did not sleep. It was a beautiful, warm summer night. Thoughts, worries, anxiety, loneliness, and search for peace was in that warm summer night. And I was amazed how many conversations between midnight and early morning I could have about life and love.

Drew felt the same. He went up and down with guests and residents. What are you doing there? Why do you write on the walls? Why in Pink? Why about love?

I had painted this part of the Letter to the Corinthians in light grey letters, Drew wrote with a pink marker between the lines. Not with any pink, with a very special one just for this occasion.

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The elevator, it sees life, it sees sorrow, it sees faith and hope, miracles and failure. Up and down it goes. But love remains. Love itself is not a thing, it is the very force of renewal, it is the luminescence of the cosmos, the joyfullness of quarks, the vibrant harmony ever atom, it is the purpose of life, the drive, the goal and the path of a constantly meandering river, which carries us through and beyond our temporary, physical end. Love is eternal life, it never stops, it is never the same and yet unchanging. It is larger, higher, wider and deeper than we ever can imagine, and I’m glad we can’t, because otherwise would we be bored in eternity, the conversations would cease, the wondering, longing, the amazement, creativity, dance and celebration.

All I asked Drew was to write the translation of The Message (by Eugene Peterson) and to use only one color. Easy. Repeat the text, and yet create everything anew from scratch. And there he was, talking about how the Holy Spirit, the universe, God guides him when writing. “How am I to write the letters here, in between, underneath, above?” He asked. “With wich font? Which swing of my hand? What does this word mean? “And his questions were not for me, but for an ever-present divinity. And he heard answers, excited, animated, like a monk, ecstatic, when copying a sacred text.

Everything fails without love, is unimportant. All is void without love. Especially all the things our mind and intellect governed society would consider extreme: Speaking in tongues of angels, revealing secrets of God, having faith that moves real mountains, to give everything to the poor, everything! Or being burned alive on a stake for trusting in God. Krass! Unheard of! No, those things happen, but they are all important, if we do not habe love. It all is meaningless like dying grass and empty coffee pads, is everything we do and think, the pointless mumbled mantras and the noisy gongs we sound, all count for nothing, if we have no love.

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Love. We only see a part of it, like shining stars in the sky of a summer night. But the bright dots up there are in reality galaxies and worlds that come and go.

The first year in the big house Share Refugio was exciting, wild, chaotic, painful, new. Now  something new begins. We can not, we should not repeat everything that was. Jesus came to shake loose the religious foundations, the secular laws, rules, human assumptions and empty repetitions. He was and is still today, surprisingly new, against the grain, like Punk once was, Cubism, Rock’nRoll, the Renaissance and the Enlightenment.

We humans try to get life right with all the rules of engagement. We are too often Marthas, overactivly preparing food in the kitchen for the guests, when we could be Mary, who is at God’s feet in the living room, listening to him. God comes as a surprise every day. Yet always they are the same.

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I have learned incredibly much in a year at Sharehaus Refugio, and I do not want to stop. But we can not repeat what we’ve learned, because the project goes on, it changes, the people in and around them mature, grow. The community garden is in a different season, or in a new year.

Here is a great and beautiful mystery of life: Always start everything anew and afresh, and yet keep what is permanent and steadfast. The elevator will always carry people up and down. But we will never travel the same way in it. We are different every time. Love stays always the same, and yet it comes in a different font, in a different color, every day.

Sometimes I pray in the morning and wonder what God has for this day. For this particular day. I want to remember that day, live in its fullness. I want to really enjoy, savour and live it (and I almost never succeed). The answers are surprising, beautiful, strange: richness in friendship. Searching closeness. Enjoying deeply. Having compassion for the poor. Ecstasy and dance. Seeing God in every person. Being wild. Being grateful. Such are the impressions then. One per day. And then the day for is the the day of compassion, or enjoying closeness to people, or to feel the divine embrace. Gentle suggestion of God, to live the depth of each day with him.

And so must the Refugio, my life, the world, step into a new phase to recognise the tried and true again. For those who always and only stick to the rules, who practice the repetition of what was once fresh, they have lost sight of what is eternal.

Everyone in the house I want to see afresh. People in the subway. Family. I want to practice the unobstructed view. It’s never easy, but always surprising. I think God looks at us like that every day, anew, maybe not surprised, but with great curiosity. In the same way I want to see the world. With many Sharehauses worldwide, each a different one, always fresh, revolutionary at heart, driven by a longing, a desire, a cheerful hunger, and a noisy love, that can be quiet at the same time and deep.

Every week people are coming to us looking for answers, for new perspectives, for answers. Ambassadors, governors, makers, managers, professors, directors, pastors, seekers, networkers. They marvel, and I am grateful. They see, they grasp in these moments maybe only the surface. Maybe their hearts feel a resonance, the divine frequency everyone understands. But the extent of love, of suffering, of tears, of joy and longing at the Refugio remains hidden. It can’t be really posted on Facebook, be printed on flyers, tweeted to fans. The unprecedented depth of love one can only experience oneself. That is why are Sharehauses like the Refugio are not only for newcomers or refugees, but for every person who is searching for more. Because that’s the beautiful thing about love. Look how many billions of different, unique humans there are. And they all struggle for identity. I am Russian, Armenian, Kurdish, Korean, I’m an artist, noble, gifted, gay, female, male, something in between, highly sensitive, handicapped, mega rich, world champion, Muslim, Christian, Buddhist, Whateverist. But under the divine gaze we are all the same, simply human. And we only different from each others by our hunger, our longing for more, for love is not a state of fullness, it is not a condition and not a law. Love is longing and desire, adventurous, dangerous, gentle and beautiful. It is not something, a part, a way. It is us who we are only a part, because love is greater than anything. And we can only have it when we surrender to it, her, him, as God is love and personal. Or how did Leonard Cohen sing it in the Anthem: Ring the bells that still can ring/Forget your perfect offering/There is a crack in everything /That’s how the light gets in.

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John 13

The Way of Love

If I speak with human eloquence and angelic ecstasy but don’t love, I’m nothing but the creaking of a rusty gate.

If I speak God’s Word with power, revealing all his mysteries and making everything plain as day, and if I have faith that says to a mountain, “Jump,” and it jumps, but I don’t love, I’m nothing.

If I give everything I own to the poor and even go to the stake to be burned as a martyr, but I don’t love, I’ve gotten nowhere. So, no matter what I say, what I believe, and what I do, I’m bankrupt without love.

Love never gives up.

Love cares more for others than for self.

Love doesn’t want what it doesn’t have.

Love doesn’t strut,

Doesn’t have a swelled head,

Doesn’t force itself on others,

Isn’t always “me first,”

Doesn’t fly off the handle,

Doesn’t keep score of the sins of others,

Doesn’t revel when others grovel,

Takes pleasure in the flowering of truth,

Puts up with anything,

Trusts God always,

Always looks for the best,

Never looks back,

But keeps going to the end.

Love never dies. Inspired speech will be over some day; praying in tongues will end; understanding will reach its limit. We know only a portion of the truth, and what we say about God is always incomplete. But when the Complete arrives, our incompletes will be canceled.

When I was an infant at my mother’s breast, I gurgled and cooed like any infant. When I grew up, I left those infant ways for good.

We don’t yet see things clearly. We’re squinting in a fog, peering through a mist. But it won’t be long before the weather clears and the sun shines bright! We’ll see it all then, see it all as clearly as God sees us, knowing him directly just as he knows us!

But for right now, until that completeness, we have three things to do to lead us toward that consummation: Trust steadily in God, hope unswervingly, love extravagantly. And the best of the three is love.

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