share & haus

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Himmlische Gesellschaft
Wie sieht er eigentlich aus der Himmel auf Erden? fragten wir uns damals in Südafrika, wo wir fast 10 Jahre gelebt haben. Vor allem, kann man mit anderen leben, was wir glauben, oder halten einen dann alle für verrückt?

± Wie alles anfing …
Die Antwort darauf war das Sharehaus, ein Haus, in dem alle wertgeschätzt werden, denn uns war klar, dass jeder Mensch etwas kann & Talent hat, einzigartig und kreativ ist.
Von Südafrikanern, die wenig hatten, lernten wir, dass teilen reich macht. Wir mieteten ein heruntergekommes Fischerhaus, und Freunde und Fremde renovierten begeistert mit uns.
Im Sharehaus (damals Sharehouse) blühten Menschen auf; Musiker, Reisende, Künstlerinnen, Jugendliche aus allen Kulturen kamen zusammen, machten Musik, hielten Vorträge, legten den Garten an, eröffneten eine Holzwerkstatt, redeten Unsinn, halfen einander und wurden eine Gemeinschaft. Ein obdachloser und lahmer Drogensüchtiger verliess das Sharehaus seelisch und körperlich geheilt und versöhnt mit seiner Familie. Unser Sharehaus inspirierte viele.
How can we live heaven on earth? That was the question we faced in South Africa where we lived for 10 years. The Sharehouse was the answer, first an old fishermans house we renovated with friends and people we didn’t even know. We had little but we learned that sharing makes us all rich. The Sharehouse became a community, the garden a nursery, the living room a dj and music school and lecture hall where experience was shared. A carpentryshop opened, the garden developed into a small paradise with nursery and a lame and homeless drugaddict left the Sharehouse emotionally and physically healed.

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Heute
Dann kam Berlin. Reicher, bunter, grösser, aber auch anonymer. Wir waren gerade mit den Kindern zurückgezogen in unsere alte Heimat, da entwickelten und leiteten wir schon das Berliner Sharehaus im Fürbringerkiez in Kreuzberg dank der Initiative von Andreas Schlamm, dem neuen Bildungschef der Berliner Stadtmission. Ein zweites größeres Sharehaus wurde 2015 konzipiert und im Juli eröffnet, das Refugio, leben und arbeiten mit Geflüchteten. Der Gedanke dahinter: Die Werkstatt für Himmlische Gesellschaft. Das ist nicht religiös gemeint, sondern vom Glauben motiviert, daß jeder Mensch kostbar ist, und Himmel auf Erden tatsächlich gelebt werden kann, denn alle sind eingeladen.

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Then Berlin happened. We had just moved when Andreas Schlamm from the Berliner Stadtmission initated  with us the Berlin Sharehouse in May 2014 which led to our next project we started in July 2015, The Refugio, living and working with refugees.

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Warum und für wen?
Elke fand für all das neulich einen schönen Begriff: Social Upcycling, denn wir wollen jeden Menschen den grossen Wert und das Potential wiederentdecken lassen, das er schon von Anfang hatte.
Im Sharehaus kommen alle zusammen und bereichern einander mit Respekt und einem neuen Selbstbewusstsein. Was Gott bedingungslos in jedem Menschen sieht, versuchen wir zu leben, und die Idee macht Schule.

Hier ein paar Geschichten über und die verschiedenen Sharehäuser in Südafrika, Berlin, und unsere Geschichte.

ARD Moma übers Refugio

Der Kreuzbergblog
Der Freitag
Die Zeit/Südafrika

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Wie?
Teilen macht reich, darum das Share. Und Haus, weil wir inspirierende Menschen unter einem Dach zusammenbringen. Kein Mensch ist prekär oder unfähig. Keiner ist weniger oder mehr wert, aber vielen Menschen fehlt die Unterstützung und das Selbstvertrauen. Nicht um sich selbst zu optimieren, sondern um selbst reich im Geben zu sein.

• Social Upcycling, thats one phrase we coined as we believe everybody has been given a great value and many talents, yet many have lost faith in that. At the Sharehouse all get together and share with respect what they’ve got as we try to live the greatness God sees in each one of us.
Nobody is poor or or unable, nobody needs to selfoptimize, we are live in an overflow when we start giving in community.

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Mit wem?
Die Berliner Stadtmission ist Träger unserer Berliner Sharehäuser, die wir beratend leiten und konzipieren.
The Sharehouses in Berlin are a success, and are curated and conceptualised by us for the Berliner Stadtmission e.V.

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Gibt’s das nichts schon?
Es gibt zur Zeit viele grossartige Projekte und Initiativen, die bestimmte gesellschaftliche Bereiche beleben und verändern, gerade in Berlin. Aber das Sharehaus, sagen viele (auch befreundete Initiativen), ist anders. Ein echter Ort zum Teilen, und eine richtige Gemeinschaft, die in allem füreinander da ist. Es geht nicht um eine Sache oder ein Programm, sondern um den einzigartigen Traum eines jeden Menschen, der die Gemeinschaft belebt und bereichert.
In die Sharehäuser kommen viele jüngere Menschen und Familien mit kleinen Kindern, die sich nach sozialer Gerechtigkeit, Frieden, Anerkennung, Wert, Famlie und Sinn sehnen. So was wie das Sharehaus haben sie sich schon lange gewünscht. Auch die Presse ist durchweg positiv. Mit dem Sharehaus kooperieren wir ausserdem mit vielen Initiativen und Intitutionen wie dem Goetheinstitut, Querstadtein.org, Foodshare, und sind für Nachbarn, Berliner und international einzigartig:
Die Werkstatt für Himmlische Gesellschaft.
We live in great times and there is a great hunger for social justice, peace, recognition, values, family, a deeper meaning, purpose. We have many tell us that, and that the Sharehouse is different to the many other great social initiatives (We cooperate with many and even they say so). We dont have a program, an agenda, but to support each persons dream and purpose benefiting their city and society.

Auf das Schöne in jedem Menschen,

Sven & Elke

* auf der webseite videos und unser blog
sharehaus.berlin@gmail.com
* Bücher von Elke und mir gibt es bei Kiepenheuer&Witsch, Piper, btb und adeo. Und ganz neu, unsere eigener Verlag: DERVERLAG.NET

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2 thoughts on “share & haus

  1. Hallo! Ich würde gerne Kontakt aufnehmen…..bin aber keine junge Frau, sondern über 60….geht das? Liebe Grüße Marga

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